AIG und der Brexit –
So sind Sie für die Zukunft gewappnet

AIG hat Pläne für alle Brexit-Szenarien entwickelt

  • AIG hat bereits im Jahr 2015, also schon vor dem Referendum in Großbritannien, Pläne für einen möglichen Brexit entwickelt. Dies bringt uns in die vorteilhafte Lage, für die Neuaufstellung unseres Geschäfts schon jetzt gut gerüstet zu sein. Wir sind der Branche einen Schritt voraus - unsere Lösung wird ab 01.12.2018 voll einsatzfähig sein.
  • Nach dem Brexit wird es aller Voraussicht nach zwischen dem Vereinigten Königreich und den übrigen 27 EU-Staaten keine Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit mehr geben. In der Folge können europaweit tätige Versicherer nicht mehr über Niederlassungsnetze operieren, die sowohl Großbritannien als auch die übrigen EU-Länder abdecken. Dies gilt in gleicher Weise für Versicherungspolicen, die in Großbritannien zur Deckung von EU27-Risiken gezeichnet wurden.
  • Da AIG ihre Geschäftstätigkeit aktuell durch eine ganzeuropäische Gesellschaft mit Sitz in Großbritannien nachgeht, haben wir eine Brexit-Strategie entwickelt, die sowohl geschäftliche Kontinuität als auch Vertragssicherheit gewährleisten soll.
  • Zu diesem Zweck wurde ein neues Versicherungsunternehmen für die EU-Staaten (AIG Europe SA) mit Niederlassungen in 19 Ländern sowie ein weiteres neues Versicherungsunternehmen mit Sitz in Großbritannien (American International Group UK Limited) gegründet.
  • Bestehende europäische Versicherungen (die nicht UK betreffen) werden auf die neue Gesellschaft mit Sitz in der EU überführt. Dadurch werden sich aus dem Brexit ergebende Risiken rund um die Schadenregulierung ausgeschaltet – auch für Verträge, die jetzt noch verlängert werden, folgt die Übertragung. Im Unterschied zu vielen Wettbewerbern benötigen wir weder einen Bestandsschutz für Altverträge noch Übergangsregelungen.
  • Im Verlauf des Jahres 2018 wird unser Brexit-Team sicherstellen, dass unsere umfassende Lösung bei allen denkbaren Szenarien und möglichen Übergangsregelungen eingesetzt und effektiv in das Makler- und Kundengeschäft integriert werden kann.

AIG und der Brexit – Wichtige Themen.


AIG hat sich hervorragend auf den Brexit vorbereitet und wird die einschlägigen Maßnahmen bis zum 01.12.2018 abgeschlossen haben.


  • Wir bereiten uns seit 2016 aktiv auf das Szenario eines Austritts Großbritanniens aus der EU vor und sind dem Wettbewerb ein gutes Stück voraus.
  • Unser Europa-Geschäft wird derzeit noch über die in Großbritannien ansässige AIG Europe Limited abgewickelt, wird aber auf die neu gegründeten Unternehmen (für UK und Rest-Europa) aufgeteilt.
  • Die Lizenzen für die neuen Gesellschaften wurden bereits durch die zuständigen Aufsichtsbehörden erteilt. Aktuell finalisieren wir den Antrag auf Übertragung und grenzüberschreitende Verschmelzung nach Teil VII des britischen Finanzdienstleistungs- und Kapitalmarktgesetzes.
  • Die erste Anhörung vor dem High Court findet Anfang März statt, der Abschluss des Verfahrens ist für Oktober 2018 geplant.


AIG hat bereits neue Versicherungsgesellschaften in Luxemburg und Großbritannien gegründet und die erforderlichen Lizenzen eingeholt.


  • Das in Luxemburg zugelassene neue Unternehmen heißt AIG Europe SA und verfügt über Niederlassungen in 19 Ländern.
  • Das neue Unternehmen in Großbritannien firmiert unter der Bezeichnung American International Group UK Limited.
  • Das gesamte Bestands- und Altvertragsgeschäft wird zum 01.12.2018 übertragen; danach gehen wir unserer Geschäftstätigkeit über diese beiden neuen Gesellschaften nach.


AIG ist auch auf einen „Hard Brexit“ vorbereitet und ist nicht von Bestandsschutz-Regelungen abhängig.


  • Im Unterschied zu vielen Wettbewerbern werden wir unser gesamtes Bestandsgeschäft und sämtliche Verbindlichkeiten (Back-Book) auf die neu gegründeten Gesellschaften übertragen.
  • Verträge, die nach dem 01.04.2018 verlängert werden, fließen in das
    Back-Book ein und werden ebenfalls übertragen. Auf diese Weise sorgen wir für Vertragssicherheit.
  • Verträge, die im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit EWR-Risiken innerhalb und außerhalb des Vereinigten Königreichs abdecken, werden aufgesplittet und auf die entsprechende Gesellschaft übertragen.
  • Im Falle der Aufsplittung von Verträgen, läuft die Kooperation mit unseren Maklern und Kunden (für beide Teile) weiterhin über die bestehende Vertragsbeziehung.


AIG beabsichtigt, im Londoner Markt ganzeuropäischen Versicherungsschutz anzubieten. Hierfür wird ein duales System im Underwriting eingeführt.


  • Unser luxemburgisches Unternehmen wird in Großbritannien eine Vermittlungsgesellschaft gründen, über die wir EWR-Risiken von London aus versichern können.
  • Underwriter und Schadenregulierer sind somit sowohl bei dem Vermittler als auch bei der britischen Unternehmensgesellschaft angestellt und wären für UK- und EWR-Risiken gleichermaßen zuständig.


Inhaber und Begünstigte aus laufenden Versicherungen werden im 2. Quartal diesen Jahres über die Pläne von AIG in Kenntnis gesetzt.


  • Wir werden uns im April mit den Versicherungsnehmern, Versicherten und Anspruchsberechtigten in Verbindung setzen und sie über die neue Struktur und die Portfoliotransfers informieren.
  • Dies geschieht im Rahmen des Verfahrens vor dem High Court, bei dem Kunden die Möglichkeit haben, Einwände geltend zu machen.
  • Wir werden eng mit Maklern und Kunden zusammenarbeiten, um einen koordinierten und kohärenten Prozess sicherzustellen.

AIG und der Brexit – FAQs